der-gestiefelte-kater

Aufführungen

in der Theodor-Thomas-Halle, Walpurgisstraße, Esens.

Ein besonderer Dank geht an die Theaterfreunde Esens für ihre tatkräftige Unterstützung.


+++ 3G-Regelung +++

Theater-Aufführungen werden in der Theodor-Thomas-Halle unter Berücksichtigung der 3G-Regelung und Platzierung im Schachbrettmuster stattfinden. Unsere Mitarbeiter*innen prüfen beim Betreten, ob Sie geimpft, genesen oder getestet sind. Einlass erfolgt nur bei Vorlage eines gültigen Nachweises sowie Personalausweises und wir bitten Sie, diese entsprechend mitzubringen und vorzuzeigen.


 

  • Di
    22
    Feb
    2022

    ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF)

    19:30

    Buch Joseph Stein / Musik Jerry Bock / Gesangstexte Sheldon Harnick
    Tevje, der arme Milchmann aus dem kleinen ukrainischen Dorf Anatevka, gibt sich gerne seinen Tagträumen hin. Als frommer und humorvoller Mensch lässt er sich von nichts so schnell unterkriegen – auch nicht von der großen Aufgabe, seine drei ältesten Töchter gut zu verheiraten. Selbst die Tatsache, dass diese entgegen der Tradition ein Mitspracherecht bei der Wahl ihrer Ehemänner einfordern, trägt er nach anfänglicher Entrüstung mit Fassung. Doch als durch ein russisches Pogrom die gesamte jüdische Bevölkerung aus Anatevka vertrieben wird, gerät die Welt von Tevje und seiner Familie ­völlig durcheinander.

     

     

    Seit der Uraufführung 1964 am New Yorker Broadway gehört ANATEVKA zu den Klassikern der Musicalrepertoires. Eine Gratwanderung zwischen Komik und Tragik, zwischen jüdischem Witz und zu Herzen gehender Traurigkeit. All’ das eingebettet in hinreißender Musik, die niemanden kaltlässt. //
    Basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem, mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl.

  • Di
    17
    Mai
    2022

    JEDERMANN (STIRBT)

    19:30

    Jedermann ist ein knallharter, selbstherrlicher Geschäftsmann neoliberalen Zuschnitts, Geld ist seine Religion und regiert die Welt. Während um Jedermann das Chaos tobt, das Kriegsrecht ausgerufen zu werden droht und dabei mit Toten zu rechnen ist, feiert dieser davon unbeeindruckt mit seiner guten Gesellschaft ein rauschendes Fest im hermetisch abgeriegelten Garten. Doch auch ungeladene Gäste sind gekommen: Verwandtschaft, ein verarmter Nachbar und sogar der Tod selbst, denn für Jedermann soll es ans Sterben gehen – allerdings wird vorher noch Bilanz gezogen.

     

    Der österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz (*1985), mehrfach zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und 2017 Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises, modernisierte im Auftrag des Burgtheaters Wien Hugo von Hofmannsthals „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ mit einer Überschreibung. Er spitzt die Handlung zu, schraubt lust- und humorvoll an Sprache und Vers, bricht Klischees auf und holt so das mittelalterliche Gleichnis vom Menschen, der in seiner letzten Stunde vor Gott Rechenschaft ablegen muss, zu uns ins 21. Jahrhundert. //

  • Di
    14
    Jun
    2022

    HASE HASE

    19:30

    Coline Serreau

    Familie Hase ist nicht reich, aber glücklich. Drei der fünf Kinder sind aus dem Haus, Vater Hase wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn sein Medizinstudium abschließen und der jüngste – Hase Hase – ist ein ­Mathegenie. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Vater Hase wird arbeitslos, die eine Tochter lässt sich scheiden, die andere sagt direkt am Altar „nein“, die beiden älteren Söhne werden als Widerstandskämpfer von der Polizei gesucht. Mutter Hase hat im Auge des Sturms alles im Griff. Selbst dann noch, als nach einem politischen Umsturz der älteste Sohn von der Streitmacht der neuen Ordnung verhaftet wird. Und außerdem ist da noch Hase Hase – ein Außerirdischer, der auf einer besonderen Mission für seine geliebten Hases ist …

    Eine Hommage an die Familie, anzusiedeln zwischen politischer Farce, anarchischer Komödie und nostalgische Science-Fiction, die charmant und provokant die Frage nach der Bedeutung von Gemeinschaft stellt. //