der-gestiefelte-kater

Aufführungen

in der Theodor-Thomas-Halle, Walpurgisstraße, Esens.

Ein besonderer Dank geht an die Theaterfreunde Esens für ihre tatkräftige Unterstützung.

 


 

  • Di
    23
    Nov
    2021

    MORD IM ORIENT-EXPRESS

    19:30

    Hercule Poirot hat immer eine Lösung parat. Obwohl die erste Klasse des Orient-Express’ bereits ausgebucht ist, ergattert er dank guter Beziehungen gerade noch eine Fahrkarte, um von Istanbul nach London zu reisen. Wie immer findet er sich zwischen extravaganten, exaltierten, kosmopolitischen und dubiosen Gestalten wieder. Als es zwischen Serbien und Kroatien aufgrund einer Schneeverwehung zu einem ­außerplanmäßigen Halt kommt, der die Zuggesellschaft an der Weiterfahrt hindert, passiert das, was einen richtigen Krimi ausmacht: ein Mord. Poirots Mitreisender Mr. Ratchett wird leblos aufgefunden. Nur gut, dass ­mit Poirot ein Meisterdetektiv an Bord ist, der sich unverzüglich an die Arbeit macht, um den MORD IM ­ORIENT-EXPRESS aufzuklären.

     

    Endlich ist es soweit! Belgiens ­Vorzeigedetektiv Nummer Eins besucht die Landesbühne mit ­einem seiner bekanntesten und meistverfilmten Fälle aus der Feder von Agatha Christie (1890–1976). //

  • Di
    11
    Jan
    2022

    DER FISKUS

    19:30

    Was passiert wohl mit den ganzen Steuergeldern, die jährlich abgeführt werden? Sicherlich fließen sie nicht in die Renovierung des maroden Finanzamtes, in dem Nele Neuer gerade zur Sachgebietsleiterin befördert wird, obwohl Bea Mtinnen ihr einige Jahrzehnte an Erfahrung voraus hat – doch niemand interessiert sich für ihr weitreichendes und ausschweifendes steuer-rechtliches Know-how. Weitere Kolleg*innen: Elfi Nanzen und Reiner Lös – durch Eheschließung glücklich in Steuerklasse III vereint. Und dann gibt es noch Fatma Tabak, ­Betriebsprüferin und erfolgreiche Eintreiberin von Mehrsteuern. Ein Team wie aus dem Bilderbuch! Doch als Bea Mtinnen einen millionenschweren Steuerbetrug aufdeckt und dafür eine Beförderung einheimsen könnte, fährt Nele Neuer die Krallen aus …

    Felicia Zeller (*1970) nimmt mit DER FISKUS nicht nur gekonnt die Finanzbehörde und die Gefühlskonten ihrer Figuren auf die Schippe, sondern wirft auch einen liebevollen und pointierten Blick auf die Mitarbeiter*innen, die sonst zu gerne hinter Aktenbergen verschwinden. Bei Zeller treten sie allerdings hinaus ins Licht, stimmen hier und da sogar mal einen Gospel an und verraten uns vielleicht sogar den ein oder anderen Steuertrick. //

  • Di
    22
    Feb
    2022

    ANATEVKA (FIDDLER ON THE ROOF)

    19:30

    Buch Joseph Stein / Musik Jerry Bock / Gesangstexte Sheldon Harnick
    Tevje, der arme Milchmann aus dem kleinen ukrainischen Dorf Anatevka, gibt sich gerne seinen Tagträumen hin. Als frommer und humorvoller Mensch lässt er sich von nichts so schnell unterkriegen – auch nicht von der großen Aufgabe, seine drei ältesten Töchter gut zu verheiraten. Selbst die Tatsache, dass diese entgegen der Tradition ein Mitspracherecht bei der Wahl ihrer Ehemänner einfordern, trägt er nach anfänglicher Entrüstung mit Fassung. Doch als durch ein russisches Pogrom die gesamte jüdische Bevölkerung aus Anatevka vertrieben wird, gerät die Welt von Tevje und seiner Familie ­völlig durcheinander.

     

     

    Seit der Uraufführung 1964 am New Yorker Broadway gehört ANATEVKA zu den Klassikern der Musicalrepertoires. Eine Gratwanderung zwischen Komik und Tragik, zwischen jüdischem Witz und zu Herzen gehender Traurigkeit. All’ das eingebettet in hinreißender Musik, die niemanden kaltlässt. //
    Basierend auf den Geschichten von Scholem Alejchem, mit ausdrücklicher Genehmigung von Arnold Perl.

  • Di
    17
    Mai
    2022

    JEDERMANN (STIRBT)

    19:30

    Jedermann ist ein knallharter, selbstherrlicher Geschäftsmann neoliberalen Zuschnitts, Geld ist seine Religion und regiert die Welt. Während um Jedermann das Chaos tobt, das Kriegsrecht ausgerufen zu werden droht und dabei mit Toten zu rechnen ist, feiert dieser davon unbeeindruckt mit seiner guten Gesellschaft ein rauschendes Fest im hermetisch abgeriegelten Garten. Doch auch ungeladene Gäste sind gekommen: Verwandtschaft, ein verarmter Nachbar und sogar der Tod selbst, denn für Jedermann soll es ans Sterben gehen – allerdings wird vorher noch Bilanz gezogen.

     

    Der österreichische Dramatiker Ferdinand Schmalz (*1985), mehrfach zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen und 2017 Preisträger des Ingeborg-Bachmann-Preises, modernisierte im Auftrag des Burgtheaters Wien Hugo von Hofmannsthals „Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes“ mit einer Überschreibung. Er spitzt die Handlung zu, schraubt lust- und humorvoll an Sprache und Vers, bricht Klischees auf und holt so das mittelalterliche Gleichnis vom Menschen, der in seiner letzten Stunde vor Gott Rechenschaft ablegen muss, zu uns ins 21. Jahrhundert. //

  • Di
    14
    Jun
    2022

    HASE HASE

    19:30

    Coline Serreau

    Familie Hase ist nicht reich, aber glücklich. Drei der fünf Kinder sind aus dem Haus, Vater Hase wird bald eine ordentliche Rente bekommen, der älteste Sohn sein Medizinstudium abschließen und der jüngste – Hase Hase – ist ein ­Mathegenie. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Vater Hase wird arbeitslos, die eine Tochter lässt sich scheiden, die andere sagt direkt am Altar „nein“, die beiden älteren Söhne werden als Widerstandskämpfer von der Polizei gesucht. Mutter Hase hat im Auge des Sturms alles im Griff. Selbst dann noch, als nach einem politischen Umsturz der älteste Sohn von der Streitmacht der neuen Ordnung verhaftet wird. Und außerdem ist da noch Hase Hase – ein Außerirdischer, der auf einer besonderen Mission für seine geliebten Hases ist …

    Eine Hommage an die Familie, anzusiedeln zwischen politischer Farce, anarchischer Komödie und nostalgische Science-Fiction, die charmant und provokant die Frage nach der Bedeutung von Gemeinschaft stellt. //