Konzerte & mehr
Freitag, 09. März 2018, 19.30 Uhr
Ahnensaal, Rathaus Esens

Lesung mit Herta Bleeker aus "Daje oder die Träume hinterm Deich"
Musik: Anna Frost




Freitag, 18. Mai 2018, 19.30 Uhr
Ev. Gemeindesaal, Esens, Kirchplatz 5-7

Tschechoslowakisches Kammerduo (Pavel Burdych, Violine, Zuzana Beresova, Klavier)
"Tschechische Musikgrößen"




Freitag, 14. September 2018, 19.30 Uhr
Dorfgemeinschaftszentrum "Haltestelle"

Jan Cornelius im Dreeklang Ensemble mit Christa Ehrig und Klaus Hagemann
"Fahrt dör de Tied"

Unter das Motto „Fahrt dör de Tied“, Reise durch die Zeit, stellt Jan Cornelius sein aktuelles plattdeutsches Liederprogramm. Begleitet wird er von seinen Dreeklang - Ensemblemitgliedern Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre).

„Fahrt dör de Tied“, ist eine Reise durch 40 Jahre „Platt auf Platten“.

Im Jahre 1978 brachte Jan Cornelius – damals gemeinsam mit seinem Bruder Jürn – seine erste LP mit plattdeutschen Liedern heraus. Es folgten bis heute 18 weitere Veröffentlichungen mit weit mehr als 200 Titeln auf Tonträgern.

„Es fällt schwer aus dem in den Jahren entstandenen Fundus 25 Lieder für ein Jubiläums-Konzertprogramm auszusuchen“ so der Liedermacher, „alle Lieder sind einem ans Herz gewachsen, keines möchte man bevorzugen.“

Bei seiner Auswahl der Lieder greift Jan Cornelius nicht nur auf „alte Bekannte“ zurück, sondern spielt auch selten live gehörte Stücke, die teilweise neu arrangiert wurden. Daneben werden noch einige neu entstandene Übertragungen gestellt, die sich nahtlos in Jan Cornelius zeitlose musikalische Poesie einfügen.

Jan Cornelius ist ein „singender Erzähler“. Seine Lieder sind geprägt vom “platten Land”, ohne dabei platt zu sein. Sie schildern den Zauber, der seine ostfriesische Lebensinsel, die Landschaft des Nordens mit ihrem beruhigenden Einfluss auf ihn ausübt. Sie nehmen Bezug auf den Lauf der Zeit und den Fortgang des Lebens, beschreiben das Auf und Ab der Gezeiten und der Liebe, artikulieren seinen Traum von einer besseren Welt.

Jan Cornelius gehört nicht zu den Lauten im Lande. Zur Gitarre singend strahlt er Ruhe aus mit seinen Liedern. Nie einem aktuellen Trend nachjagend ist er seinen Wurzeln als Folkmusiker, seiner Linie als Chansonier und Liederlyriker treu geblieben. Ohne dabei altmodisch zu sein macht er seine - im wahrsten Sinne des Wortes – handwerkliche akustische Musik.

Eine große Rolle spielen dabei die Instrumentalisten seines Dreeklang-Ensembles.

Da ist zum einen Klaus Hagemann, dessen einfühlsames und filigranes Gitarrenspiel stilprägend ist und zum anderen die von der klassischen Musik herkommende Cellistin Christa Ehrig, deren Klangmalerei sich harmonisch in die Zwiesprache der Gitarren einfügt, die aber auch immer wieder mit ungewöhnlichen Cellotönen zu überraschen weiß.




Samstag, 13. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Ev. Gemeindesaal, Esens, Kirchplatz 5-7

Musikalische Lesung mit Ismael Fischmord und dem Duo "Ich und Chopin"




Dienstag, 13. November 2018, 19.30 Uhr
Ahnensaal, Rathaus Esens

Lesung mit Ilka Silbermann aus "Eigentlich Prinzessin"
Musik: Werner Schmidt


Die überzeugte Wahlostfriesin Ilka Silbermann, wohnhaft seit 1995 in der Samtgemeinde Esens, wo sie auch vor einigen Jahren ihr schriftstellerisches Schaffen begann, kam 1957 in Kamen, Nordrhein-Westfalen, zur Welt. Schon seit ihrer Kindheit zog es sie an die Nordsee. Doch erst nach einigen Umwegen, die sie über das Bundesland Hessen führte, wo sie ihren Ehemann einen Deutsch-Mexikaner, kennenlernte und ihre zwei Kinder bekam, siedelte die Familie schließlich in ihr heutiges Domizil um.

Ende 2013 brachte sie ihr erstes Buch „Meines Mannes Rippe – die bin ich“ heraus. Kurzgeschichten aus einem fast normalen Alltag. Von heiter bis besinnlich, alles selbst erlebt oder auch zugetragen bekommen.

Eine ehemalige Schulkameradin wurde auf dieses Buch aufmerksam und bat Silbermann ihre eigene Idee schriftstellerisch umzusetzen.

Daraus entstand dann der zweibändige Schicksalsroman „Eigentlich Prinzessin“, der im letzten Sommer veröffentlicht wurde. Mit diesen Büchern sowie zwei Kurzgeschichten in Anthologien und mehreren, bis jetzt unveröffentlichten Geschichten geht Silbermann gerne auf „Lesetour“. So sah man sie bei Landfrauenvereinen in Niedersachsen und NRW, in Emden auf dem Hausboot „Leseinsel Tammy“ der Eignerin und erfolgreichen Krimiautorin Elke Bergsma aus Leer zusammen mit Werner Schmidt aus Utgast am Saxophon. Zu ihren Terminen gehörte das Strandportal in Bensersiel, das Weinkontor Nordsee in Esens, ebenfalls mit bewährter musikalischer Begleitung durch Werner Schmidt, in Carolinensiel das Kapitänshaus sowie das Gemeindehaus. Drei Mal war sie Gast in der TV Aufzeichnung „LokalLesung“ des Oldenburger Bürgersenders „O eins“, Radio Ostfriesland, beim ostfriesischen Literaturfestival und der Stadtbücherei Oldenburg und Kamen. Übernahm die Moderation bei den „Oberfränkischen Autorentage“ in Rehau und las im adeligen Ambiente des Jagdschlosses Schwarzenau, welches sich im Privatbesitz des Fürsten Bernhard zu Sayn Wittgenstein Hohenstein befindet.

Diesmal wird sie aus dem Roman „Eigentlich Prinzessin“ vorlesen, der die schicksalsträchtige Liebesgeschichte zwischen der bürgerlichen Kriegswitwe Helene Förster mit vier Kindern und dem Adeligen Karl Eugen in der deutschen Nachkriegszeit erzählt. Der Prinz in einer arrangierten Ehe verheiratet, wie Helene erst zum Zeitpunkt der Schwangerschaft erfährt, kann sich aus Gründen gesellschaftlicher Zwänge nicht zu Helene und der Tochter bekennen. Trotzdem schafft das Paar es über einen gewissen Zeitraum die Liebe aufrechtzuhalten. Der Untermieter Helenes, Hans Schlegel spielt eine wichtige Rolle, ebenso wie der macht- und geldgierige jüngere Bruder des Adeligen, der auch nicht vor mörderischen Drohungen zurückschreckt um sein Erbe zu schützen, das ihm auf Grund der kinderlosen Ehe Karl Eugens zusteht. Der Tochter Helga Patrizia wird daraufhin die wahre Herkunft verschwiegen. Erst als sie, wie im zweiten Band beschrieben, erwachsen auf Spurensuche geht, wird es für die Ahnungslose gefährlich.

Die Esenser Lesung findet am 13. November 2018 um 19.30 Uhr im Ahnensaal des Rathauses statt. Auch diesmal mit Werner Schmidt am Saxophon, der für musikalische Untermalung sorgt.